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Trau dich, zeig dich, steh zu dir!

Wild & Wunderbar, so heißt mein neues Buch und was soll ich sagen: natürlich finde es ganz wunderbar!

Weil es auf ganz besondere, verrückte und entrückte Weise die Begegnung zweier Mädchen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beim Lesen weiß man nie so genau, was ist echt, was stimmt, was ist erfunden, was ist wahr? Die Grenzen verschwinden … an anderer Stelle (http://ilonaeinwohlt.de/leben/wie-ist-shark-entstanden) habe ich in einem Interview mehr darüber verraten. Ich hoffe, wünsche mir, dass es ganz viele Leser*innen findet!

Als vor knapp zehn Jahren „Mein Pickel und ich“ erschienen ist, war ich ganz ähnlich wahnsinnig aufgeregt. Mein erstes, richtiges Buch war am Start … Mein damaliger Verleger meinte: Er will alles richtig machen, damit dieses Buch ein Erfolg wird! Was soll ich sagen, es ist ihm und dem Arena Verlag gelungen (bis auf die Verfilmung, die haben wir noch nicht hinbekommen …), bis heute ist es mein auflagenstärkstes Buch. Und das, obwohl wir damals nicht all diese Möglichkeiten des Direkt-Marketings hatten wir heute. Vertrieb, Vertreter, Buchhändler, das war’s. Die mussten überzeugt werden, dann landete das Buch in der Buchhandlung, es wurde empfohlen, gelesen, weiterempfohlen, gelesen, ausgeliehen. Ich bekam E-Mails und wir richteten eine Website ein, auf der Sina aus ihrem hormonverwirbelten Alltag erzählte. Ich bekam unzählige Hits und Klicks, noch mehr Mails von Mädchen, die von mir bzw. Sina Rat und Tat erhofften, natürlich schrieb ich jeder einzelnen von ihnen zurück und half ihnen, so gut und verantwortungsvoll ich es aus der Distanz eben konnte, mit Tipps weiter.

Heute haben die meisten Autor*innen so wie ich eine Website, eine FB-Seite und Instagram, bloggen, posten was das Zeug hält, nehmen an Leserunden teil und freuen sich über jeden Kommentar, der öffentlich verlinkt wird und seine Kreise im Netz zieht. Das ist eine großartige Chance, endlich unsere Leser*innen direkt zu erreichen. Denn KJL ist und bleibt ja Vermittler-Literatur. Aber dank Social Media und dem WWW haben wir Autor*innen jetzt die Chance und Möglichkeit, unsere „Zielgruppe“ an unserer Arbeit teilhaben zu lassen. Wenn dann der Verlag gleichzeitig seine Hausaufgaben macht, also in bewährter Weise Vertrieb, Presse und Marketing agieren, Vorschauen und Rezensionsexemplare verschicken, Literaturpädagogen begeistern und Gewinnspiele ausloben, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Ich drücke mir und dem wilden, wunderbaren Buch die Daumen!