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Es kracht!

In meinem neuen Feli-Band geht es um das komplizierte Thema Scheidung der Eltern, da gibt es nichts schön zu reden.

Keine Sorge, es sind nicht Felis Eltern Javier und Daniel, die sich trennen wollen, obwohl bei Familie Morera-Müller der Haussegen ebenfalls gründlich schief hängt. Es sind Kikis Eltern, genauer gesagt, ihr Vater, der die Familie verlässt.

Zum Glück bekommen Kinder zunächst nichts davon mit, wenn ihre Eltern sich nicht mehr so gut verstehen. Oft ist es ja ein langsames Auseinanderleben, über Jahre hinweg. Oft auch begleitet von Streit und schlechter Laune, das bekommen die Kinder dann zu spüren. Je nachdem, wie verantwortungsvoll die Eltern mit ihren persönlichen Problemen umgehen.

Beim Erzählen der Geschichte war es mir diesmal ganz besonders wichtig, folgenden Fragen nachzuspüren: Wie fühlt sich das an, wenn Eltern nicht mehr Eltern sind, sondern „nur“ noch Mama und Papa? Wer kann einem helfen? Was tröstet? Welche Möglichkeiten habe ich als Kind?

Am allerwichtigsten ist mir dabei aber eine Sache, die konnte ich nicht oft genug wiederholen und möchte ich auch hier groß schreiben: Kinder sind NIEMALS an der Trennung ihrer Eltern schuld. Deswegen helfen da auch keine Tricks oder Versöhnungspartys, wie in manchen Büchern behauptet wird. Trennungen sind schmerzhaft, immer. Aber gleichzeitig auch eine Chance für etwas Neues, Besseres. Nur leider merkt man das immer erst hinterher, wenn all die Tränen geweint sind und der Schmerz verarbeitet ist. Deswegen ist es gut, in solchen schwierigen Phasen gute Freunde und Freundinnen an der Seite zu haben. Wie Feli.