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Mädchenfreundschaft ist etwas ganz besonderes!

Auch wenn immer alle meinen, echte Freundschaft gäbe es nur zwischen Männern. Oder einem allerorten „Zickenzank“ um die Ohren gehauen wird.

In Wirklichkeit muss man die Beziehungen zwischen Mädchen viel differenzierter betrachten und schon gar nicht mit männlich tradierten Kategorien der Freundschaft bewerten, wie sie einst Aristoteles aufgestellt hat. Denn spontan fallen einem berühmte Freundinnen nicht ein, dafür aber sofort Ernie & Bert, Schröder & Putin, Winnetou & Old Shatterhand. (Genauso wenig, wie einem berühmte Frauen einfallen, aber das ist noch mal wieder eine andere Geschichte). In meinem jüngsten Feli-Band geht es genau darum: Was Mädchen aneinander haben. Ich finde, da sind vor allem wir erwachsenen Frauen und Mütter gefragt, ihnen zu vermitteln, dass sie sich gegenseitig respektieren und akzeptieren sollen. Sich nicht auf Äußerlichkeiten reduzieren und womöglich von Jungs deswegen gegeneinander ausspielen.

Traditionellerweise lernen Mädchen ja immer noch nicht, sachbezogen in Konkurrenz zu gehen, also um eindeutig messbare Dinge wie im Sport oder in der Schule. Statt dessen konkurrieren sie um die Bewertung von Äußerlichkeiten, die immer subjektiv betrachtet werden und dem aktuellen Zeitgeistgeschmack unterliegen. Da sind Frust, Neid und Missgunst vorprogrammiert.

„Freundschaftskribbeln im Bauch“ erzählt davon, wie Feli neue Freundinnen findet und lernt, die andere in ihrem Eigensinn so zu lassen, wie sie ist. Ohne Böses zu unterstellen, ohne Gift zu streuen, ohne fiese Blicke. Sondern offen und ehrlich, in dem sie klar sagt, was Sache ist und manche Dinge nicht so eng sieht. Weil Feli weiß, was sie will und braucht, ist in ihrem Auftreten klar und selbstbewusst und muss sich nicht von den Bemerkungen anderer irritieren lassen. Und das färbt natürlich auf die Menschen um sie herum ab, in diesem Fall Mira, Kiki und Silvija. Ich finde, wir brauchen mehr Felis! (Deswegen schreibe ich gerade an einem Mädchensachbuch, dass im Frühjahr 2016 erscheinen wird und in dem es genau um dieses Thema geht. Dazu dann demnächst an dieser Stelle mehr.)

Hier geht’s zur Buchvorschau von „Freundschaftskribbeln im Bauch“